Wie entsteht Honig?

Honig haben wir dem unendlichen Fleiß der Bienen zu verdanken. Allein um den Nektar für 1 kg zu sammeln, muß jede Biene 3 bis 5 Millionen Blüten anfliegen, rund 60.000 mal vom Bienenstock zu den Blüten und zurück. Auf diese Weise sammelt die Biene Nektar, der in den Blüten von Wiesenblumen, Heckensträuchern und Obstbäumen, von Rapsfeldern und Heideflächen abgeschieden wird.

Honigtau findet sich in Nadeln, Blättern, Stengeln und Zweigen von Bäumen und Sträuchern. Die Biene kann in ihrer Honigblase von Stecknadelkopfgröße eine Menge bis zu 0,07 g fassen. Dort werden sofort körpereigene Stoffe dazugegeben, so daß bereits auf dem Rückflug die Umwandlung zu Honig beginnt.

Im Bienenstock übernimmt die Stockbiene das Sammelgut und verarbeitet es mit großer Sorgfalt weiter zu Honig. Dabei verlagert sie das Sammelgut ständig von einer Wabenzelle zur anderen und entzieht ihm dabei Wasser. So reift der Honig langsam heran, wobei er von der Stockbiene mit Enzymen angereichert wird, die zum Teil auch antibakterielle Substanzen im Honig bilden. Dann schließt die Biene die Zellen mit einer dünnen Wachsschicht, um den fertigen Honig vor allen fremden Einflüssen zu bewahren. Hieran erkennt der Imker u.a., daß der Honig reif ist.


Honigwaben


Honiglager         Honiggläser